Die Geschichte des Sees
Senkung und Restauration
Das Reservat
Landrassetiere
Kulturlandschaft
Flora
Fauna
Das Wasser
 


Die Geschichte des Sees

Der Hornborgasee entstand während der Eiszeitschmelze vor ungefähr 10.000 Jahren. Die ersten Siedlungen in dem Gebiet sind etwa 1.000 Jahre jünger. Damals waren es Sammler und Jäger, die von den reichen Gebieten an der Meeresbucht, die später den Hornborgasee bildete, angelockt wurden.

Sieben Fundplätze
Es gibt hier sieben Fundplätze die auf menschliche Aktivität in der frühen Steinzeit hinweisen. Bei Almeö, dem imponierendstem Fundplatz, hat man Reste von Feuersteinwerkzeugen und Überbleibsel von einem zahmen Hund gefunden - der älteste nordische Beleg dafür, dass der Mensch den Hund ausgenutzt hat. Man hat hier auch viele Knochen gefunden, hauptsächlich vom Elch, Urochsen und Biber aber auch Wildschwein, Rothirsch, Wolf und Bär. Selbstverständlich spielte auch die Fischerei eine wichtige Rolle.

Keramik
About 6,000 years ago, human beings started cultivating this landscape, with its extensive deciduous forests. This was the start of the farming Stone Age. Most of the habitats from the period are concentrated on the northern and eastern shores of the lake. The first ceramic discoveries date back to this period.

Die ersten Dörfer
Vor ca 2.000 Jahren breiteten die Felder und Weiden sich auf Kosten des Waldes aus. Eisen wurde wichtig, sowie die Selbstversorgung. Gleichzeitig bildeten sich die ersten Dörfer am See, beispielsweise Tranum, Bjällum, Bolum und Hornborga.
Das kalte Klima zwang die Menschen Winterfutter für das Vieh zu sammeln. Auch die reichliche Produktion der überschwemmten Sumpfwiesen wurden ausgenutzt.

Die erste Senkung

Mit Pehr Tham von Dagsnäs als treibende Kraft beschloss man 1802 die erste Senkung des Sees. Lesen Sie hier mehr über die Senkungen und Restauration.
Durch die Austrocknung des Sees dehnte sich das Schilf aus. Das Schilf spielte eine immer wichtigere Rolle. Teils als Notfutter für die Tiere, aber hauptsächlich für das decken der Dächer. Es gibt immer noch mehrere Häuser mit Schilfdach entlang der östlichen Seite des Sees. Neben dem Schilf spielte auch das Abernten der Sumpfwiesen eine wichtige Rolle. Das Futter wurde in Scheunen rund um den See verwahrt. Es gibt eine neuerrichtete Scheune am Ytterbergwanderpfad, zwischen Hornborga Naturum und Ytterberg.



Photo: Västergötland Museum

Fischerei und Jagd
Im zweiten Weltkrieg wurde ein Teil der Gebiete um den See für den Torfabbau genutzt. Insbesonders beim Röda Moor im Norden und Trestena Moor im Westen.
Die Jagd und Fischerei spielten immer noch eine wichtige Rolle für die Menschen am See. Die Fischerei für die Versorgung, die Jagd für's Vergnügen.
Um in dem seichten See fischen zu können benutzte man flache Kähne. Die Seeabsenkungen machten den Gebrauch von tiefgehenden Booten unmöglich.
Während einer kurzen Periode um 1890 befuhr sogar ein kleinerer Dampfer - getauft auf den Namen Ellen - das Wasser zwischen Almeö und Stenum.