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Die
Kulturlandschaft
Die Geschichte des Hornborgasees ist auch die Geschichte des Menschen.
Mehr als das, der Hornborgasee ist der Mensch! Ohne den Schweiss und
den Mühen von Generationen hätte die Landschaft und der
See ganz anders ausgesehen.
Wenn Sie in der Landschaft wandern sehen Sie die Spuren des Menschen
überall, Wiesen, Viehwege, Steinmauern und abgeästete Bäume.
Die Wiesen
Wiesen sind heutzutage eine Seltenheit in der schwedischen Landschaft.
Eine richtige Wiese ist ein natürlicher Futterboden der niemals
entwässert, gedüngt oder gekalkt worden ist. Die Wiese soll
darüber hinaus so spät wie möglich gemäht werden,
wenn die Pflanzen ihren Samen gesetzt haben.
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Die Steinmauern
Die Viehwege und Steinmauern erinnern uns auch an die Schufterei vergangener
Zeiten. Um die Tiere zwischen den Viehställen im Dorf und den
Weideplätzen ausserhalb treiben zu können, legte man Viehwege
an und um die Tiere auf den Koppeln und fern von den Äckern halten
zu können, baute man Steinmauern. Trotzdem sind die heutigen
Steinmauern nur ein Bruchteil der Vergangenheit. Es gab deutlich mehr
Mauern um die Zeit der gesetzlichen Verteilung, in der Mitte des 19.
Jahrhunderts.
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Die abgeästeten Bäume
Abgeästete Bäume waren früher ein gewöhnlicher
Einschlag in der Natur. Die Bäume abzuästen heisst sie zu
beschneiden, um Winterfutter zu erhalten. Am Hornborgasee gibt es
frisch abgeästete Bäume, z.B. am Parkplatz am Fågeludden.
Die Vielfalt ist der Reichtum
Die Wiesen, die Viehwege, die Steinmauern und die abgeästeten
Bäume schaffen kleine, aber wichtige Umgebungen für eine
Reihe von Spezialisten der Tierwelt. Es ist nämlich die Vielfalt
die der Grund für den Reichtum in der Landschaft ist - und um
die Vielfalt zu behalten braucht es harte Arbeit.
Ohne Arbeit können wir das Erbe von früheren Generationen
am Hornborgasee nicht verwalten. |
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